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Verbundpartner Partnerships

OVERLOAD-PrevOP

Verständnis und Prävention der Progression der primären Osteoarthrose

Gesamtziel des Vorhabens

Osteoarthrose ist eine Erkrankung des Gelenks, die hauptsächlich den Knorpel betrifft. Aufgrund zu hoher oder falscher Belastungen verschleißt der Knorpel und verliert so seine schützende Funktion. Als direkte Folge davon reiben die Knochen aneinander. Dies verursacht Schmerzen und kann zur Bewegungsunfähigkeit des betroffenen Gelenks führen. Ein wichtiges Ziel der muskuloskelettalen Forschung ist es daher, Osteoarthrose als Krankheit besser zu verstehen. Dieses Wissen stellt die Basis für effiziente Therapie- und Präventionsansätze dar. Ziel des Verbundes OVERLOAD-PrevOP ist es, den frühen Beginn der Osteoarthrose im Kniegelenk zu erforschen. Hierbei wird der direkte Zusammenhang zwischen der Beanspruchung des Gelenks und dem daraus folgenden Verschleiß untersucht. Durch entsprechende Studien sollen die Ursachen und die Folgen der Erkrankung in der Bevölkerung analysiert werden. Risikopatienten könnten so zukünftig früher identifiziert werden. Diese Studien werden dann mit entsprechenden Therapieansätzen kombiniert. Hierbei soll auch überprüft werden, ob die Gelenkbelastung frühzeitig verändert werden kann. Als Folge könnte das Fortschreiten einer Osteoarthrose des Knieglenks verzögert oder ganz gestoppt werden. An den vielfältigen Aufgaben des Verbundes arbeiten Expertinnen und Experten interdisziplinär zusammen.

Ansprechpartner
METARTHROS

Metabolischer Einfluss auf Gelenk- und Knochenerkrankungen

Gesamtziel des Vorhabens

Aktuelle Forschungsergebnisse weisen auf einen Zusammenhang zwischen entzündlichen Gelenkerkrankungen wie der Rheumatoiden Arthritis und Stoffwechselerkrankungen, beispielsweise Diabetes und Übergewicht, hin. Die Ursachen hierfür sind bislang ungeklärt. Sowohl Stoffwechsel- als auch Gelenkerkrankungen nehmen in einer alternden Gesellschaft zu. Es ist daher von höchstem Interesse, diese Zusammenhänge aufzuklären. METARTHROS ist ein nationales Verbundprojekt, das den Einfluss des Stoffwechsels auf Gelenk- und Knochenerkrankungen untersucht. Als Schwerpunkt soll das Zusammenspiel von molekularen Mechanismen und Faktoren, die für die Entstehung und den Krankheitsverlauf von Bedeutung sind, erforscht werden. Die im Verbund gewonnenen Ergebnisse werden innerhalb einer klinischen Studie überprüft. Hierdurch soll langfristig die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Rheumatoider Arthritis, die gleichzeitig unter Diabetes und Übergewicht leiden, verbessert werden.

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TOKMIS

Biomimetische Interpositionsimplantate zur Behandlung von Kniegelenksarthrose

Gesamtziel des Vorhabens

Arthrose, ein abnormaler "Verschleiß" der Gelenke, ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung. Derzeit leiden etwa ein Drittel aller Menschen über 70 Jahre an Arthrose. Oftmals ist das Kniegelenk betroffen. Wenn es sich um den zur Körpermitte hin gerichteten Teil des Gelenks handelt, spricht man von einer medialen Kniegelenksarthrose. Zur Behandlung der medialen Kniegelenksarthrose gibt es verschiedene Möglichkeiten. Diese weisen bisher jedoch entweder geringe Erfolgsraten auf oder sind mit aufwendigen Operationen und einer langwierigen Rehabilitation verbunden. Das Hauptziel des Verbunds ist es deshalb eine neuartige, minimal-invasive Methode zur Behandlung der medialen Kniegelenksarthrose zu entwickeln. Dabei soll ein elastisches Knieimplantat (Kniespacer) mit optimierten Materialeigenschaften und einer patienten-spezifisch angepassten Form entwickelt werden. Zusätzlich soll eine Software zur präoperativen Planung des Eingriffes erstellt werden. Die entwickelten Kniespacer-Prototypen werden auf ihre biologische Verträglichkeit, biomechanische Funktion und Haltbarkeit unter Belastung getestet. Anschließend sollen die optimierten Kniespacer in einer klinischen Pilotstudie getestet werden. Im Verbund TOKMIS arbeiten sieben interdisziplinäre Arbeitsgruppen an der Entwicklung dieses neuen Behandlungskonzepts zur Kniegelenksarthrose.

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PROFinD 2

Prävention und Rehabilitation osteoporotischer Frakturen in benachteiligten Populationen

Gesamtziel des Vorhabens

Osteoporose ist eine Knochenerkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt. Die Knochen werden instabil und dadurch anfällig für Brüche. Die durch Osteoporose verursachten Knochenbrüche sind eine der häufigsten Ursachen für Behinderung und den Verlust von Selbständigkeit. Sie gehören daher zu den großen gesundheitspolitischen Herausforderungen in Deutschland. Die Vermeidung osteoporotischer Brüche, deren Therapie und die Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen sind deshalb ein wichtiges Ziel der muskuloskelettalen Forschung. Ziel dieses Verbundes ist es, die Prävention, Therapie und Rehabilitation osteoporotischer Brüche anzuwenden und zu bewerten. Dazu arbeiten Expertinnen und Experten interdisziplinär zusammen. Im Rahmen der Prävention soll in einer großen Studie ein Programm zur Sturzvermeidung analysiert werden. Weiterhin soll der Einfluss spezialisierter Zentren auf die Therapie von Patienten mit Brüchen im Bereich der Hüfte erforscht werden. Eine weitere Studie untersucht den Effekt eines Rehabilitationsprogramms für Betroffene mit osteoporotischen Brüchen und gleichzeitigen Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit.

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NEUROIMPA

Neuroimmunologie und Schmerz

Gesamtziel des Vorhabens

Etwa ein Prozent der Bevölkerung in den Industrienationen leidet an Rheumatoider Arthritis, eine noch größere Zahl an Osteoporose und anderen Arthritisformen. In all diesen Fällen schränkt die fortschreitende Zerstörung der Gelenke die Lebensqualität ein. Die Betroffenen leiden unter starken, oftmals chronischen Schmerzen. Die gängigen Schmerztherapien bringen den Patientinnen und Patienten jedoch häufig nur unzureichende Schmerzlinderung. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass das Nervensystem die entzündlichen Prozesse des Immunsystems bei muskuloskelettalen Erkrankungen beeinflussen kann. Gleichfalls ist bekannt, dass die entzündlichen Prozesse auch auf das Nervensystem wirken, etwa indem sie das Schmerzwahrnehmungs-System dauerhaft aktivieren und sensibilisieren. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsverbundes NEUROIMPA untersuchen das Zusammenspiel von Immun- und Nervensystem mit dem Ziel, neue Therapien zur Schmerzbekämpfung zu entwickeln. Dabei möchten sie die Schmerztherapie verbessern, indem die medikamentöse Behandlung der entzündlichen Prozesse mit ausgewählten Schmerzmitteln kombiniert wird. Die Ergebnisse können dazu beitragen, die Lebensqualität der betroffenen Patienten nachhaltig zu steigern.

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DIMEOs

Erkennung und dem individualisierten Management der früh beginnenden Osteoporose

Gesamtziel des Vorhabens

Osteoporose ist eine typische Folge des Alterungsprozesses. Durch Osteoporose verursachte Knochenbrüche führen zu einem erheblichen Leidensdruck auf Seiten der Betroffenen und belasten das Gesundheitssystem. Ein wichtiges Ziel der muskuloskelettalen Forschung ist es daher, osteoporotische Brüche zu vermeiden. Der Forschungsverbund DIMEOs wird sich mit der Erkennung und dem individualisierten Management der früh beginnenden Osteoporose beschäftigen. Ziel ist es, individualisierte Therapien zu entwickeln, in dem klinische und genetische Daten zusammengeführt werden. Das Risiko für die Entstehung einer Osteoporose ist stark altersabhängig. Genetische Faktoren spielen dabei eine ursächliche Rolle. Diese sind bei Personen mit einer vor dem 50. Lebensjahr auftretenden Osteoporose ("Early-Onset-Osteoporose") bisher jedoch noch nicht systematisch untersucht worden. Betroffene unter 50 stellen aus therapeutischer Sicht eine Herausforderung dar, da sie sich nicht in übliche Therapieschemata einordnen lassen. Aus diesem Grunde steht diese Patientinnen- und Patientengruppe im Fokus des interdisziplinären Forschungsverbundes DIMEOs.

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ArthroMark

Biomarker und Bildgebung zur Diagnose und Stratifizierung der Rheumatoiden Arthritis und Spondyloarthritis

Gesamtziel des Vorhabens

Rheumatische Erkrankungen sind die häufigsten chronisch-entzündlichen Erkrankungen des Menschen. Sie verursachen starke Schmerzen, Funktionsverlust, Einschränkung der Lebensqualität und führen zu einer erhöhten Sterblichkeit. Biologische Wirkstoffe haben bei rheumatischen Erkrankungen zu einem erheblichen Fortschritt der Therapie geführt. Jedoch sind diese vom individuellen Patienten abhängig und müssen zur besseren Therapiesteuerung quantifiziert werden. Deshalb müssen geeignete Biomarker entwickelt werden. Diese Marker sollen auch ermöglichen, den Krankheitsverlauf zu beobachten und vorherzusagen. Deshalb werden in diesem Verbund neben genetischen Signaturen auch spezifische Proteine und Antikörper sowie Bildgebungsverfahren auf ihre Eignung überprüft. Geeignete Biomarker nutzen nicht nur dem einzelnen Patienten. Sie erlauben einen effektiveren Einsatz der Medikamente und entlasten damit auch das Gesundheitssystem.

Ansprechpartner
Marc Oliver Bonin-Andresen

Charité - Universitätsmedizin Berlin

Marc Oliver Bonin-Andresen,
M. Sc. Bioinformatik,
B. Sc. Biosystemtechnik/Bioinformatik

  • Freie Universität und Humboldt Universität Berlin
    CharitéCentrum 12 für Innere Medizin und Dermatologie
    Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und klinische Immunologie CCM
    Forschungslabor - AG Häupl / AG Bioinformatik
    Gebäude: Virchowweg 11 (5. Ebene - Raum 005a)
    Free University and Humboldt University of Berlin
    CharitéCentrum 12 for Internal Medicine and Dermatology
    Medical Clinic with focus on Rheumatology and clinical Immunology CCM
    Research Laboratory WG Häupl / WG Bioinformatics
    Building: Virchowweg 11 (5th floor - Room 005a)
    Charitéplatz 1
    10117 Berlin
  • +49(0) 30 450 513 296
  • +49(0) 30 450 513 968
  • marc.bonin@charite.de
  • Webseite Webside
Bio-Asset

Individualisierte Beurteilung und Behandlung von Osteoporose auf biomechanischer Grundlage

Gesamtziel des Vorhabens

Osteoporose stellt heute ein weltweites Gesundheitsproblem dar. Mit ca. 7,8 Millionen Betroffenen, ist es somit die häufigste Knochenerkrankung. Die derzeitige Langzeittherapie bei dieser chronischen Erkrankung sind die Wirkstoffe aus der Gruppe der Bisphosphonate, die nachgewiesenermaßen das Risiko eines Knochenbruchs vermindern. Die Bisphosphonate sind chemisch den körpereigenen Stoffen ähnlich, die die innere Knochenstruktur bilden. In diesem Projekt sollen die Effekte der Langzeittherapie auf den Knochen bezüglich der Knochenstruktur an humanem Biopsiematerial untersucht werden.

Ansprechpartner

Berlin

 

Marc Oliver Bonin-Andresen

Charité - Universitätsmedizin Berlin

Marc Oliver Bonin-Andresen,
M. Sc. Bioinformatik,
B. Sc. Biosystemtechnik/Bioinformatik

  • Freie Universität und Humboldt Universität Berlin
    CharitéCentrum 12 für Innere Medizin und Dermatologie
    Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und klinische Immunologie CCM
    Forschungslabor - AG Häupl / AG Bioinformatik
    Gebäude: Virchowweg 11 (5. Ebene - Raum 005a)
    Free University and Humboldt University of Berlin
    CharitéCentrum 12 for Internal Medicine and Dermatology
    Medical Clinic with focus on Rheumatology and clinical Immunology CCM
    Research Laboratory WG Häupl / WG Bioinformatics
    Building: Virchowweg 11 (5th floor - Room 005a)
    Charitéplatz 1
    10117 Berlin
  • +49(0) 30 450 513 296
  • +49(0) 30 450 513 968
  • marc.bonin@charite.de
  • Webseite Webside

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