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Willkommen auf der Internetseite des ArthroMark Konsortium Welcome to the internet page of the ArthroMark consortium

Idee und Gesamtziel des Vorhabens Overall project value

Rheumatische Erkrankungen gehören zu den häufigsten chronisch entzündlichen Krankheiten. Neben ausgeprägter Schmerzhaftigkeit und progredienter Gelenkzerstörung reduzieren die Rheumatoide Arthritis (RA), die Spondylarthritiden (SpA) und die Psoriasis Arthritis (PsA) die Arbeitsfähigkeit, die Lebensqualität und bei unzureichender Behandlung auch die Lebenserwartung. Durch die erzielten Therapieerfolge mit Biologika gibt es eine große Vielfalt an effektiven Therapieoptionen mit individuellen Vorteilen und Sicherheitsaspekten. Um jedoch einen optimalen Behandlungserfolg bei den Patienten zu erzielen, werden neue Werkzeuge gebraucht zur frühzeitigen Erkennung, kostengünstigeren aber effektiven Therapie, für neue Behandlungsstrategien, für einen begrenzten Einsatz von Biologika, und für maßgeschneiderte Therapiekonzepte für jeden Patienten individuell. Das Hauptziel des Verbundes ist, neue Biomarker zu identifizieren und moderne Bildgebungsverfahren einzusetzen für die Diagnose, die Verlaufskontrolle und die Stratifizierung von Patienten mit RA, SpA und PsA. Mit der Entwicklung geeigneter Biomarker für diese Erkrankungen trägt dieses Vorhaben zur Gesundheitsforschung im Bereich chronischer Erkrankungen des Bewegungsapparates bei und verfolgt eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung bei Volkskrankheiten. Der Verbund gehört in die anwendungsorientierte Forschung mit enger Kooperation zwischen Forschung und Versorgung. Durch die Zusammenarbeit verschiedener nationaler Zentren sollen standortspezifische Ressourcen wie Probenbanken und klinische Studien gemeinsam nutzbar gemacht werden und individuelle Schwerpunkte in der Biomarkeranalyse gewinnbringend vernetzt werden. Gemeinsames Datenmanagement und Vereinheitlichung der Datenerhebung sowie bestmögliche Charakterisierung der Patienten durch neue Bildgebungsmethoden sollen die Qualität der Markerprüfung optimieren. Die Ergebnisse sollen in wissenschaftlichen Journalen publiziert werden. Behandelnde ärzte sowie Patienten werden auf die neuen Marker und ihre Bedeutung in entsprechender klinischer und laienorientierter Informationsliteratur hingewiesen.
Rheumatic diseases are the most common chronic inflammatory disorders. Besides severe pain and progressive destruction of the joint, rheumatoid arthritis (RA), spondyloarthritides (SpA) and psoriatic arthritis (PsA) impair working ability, reduce quality of life and if treated insufficiently may enhance mortality. Successful treatment with biologics has greatly improved treatment options with individual advantages and safety aspects. To achieve optimal therapeutic outcome for patients, new tools are needed for early diagnosis, cost efficient but effective medication, new treatment strategies, limited application of biologics and tailor-made therapeutic concepts in each patient individually. The main goal of the consortium is to identify new biomarkers and to apply modern imaging technologies for diagnosis, follow up assessment and stratification of patients with RA, SpA and PsA. With the development of new biomarkers for these diseases, the ArthroMark project contributes to research in chronic diseases of the musculoskeletal system and aims to improve healthcare of widespread diseases. This network belongs to translational research with close collaboration between science and medical care. The cooperation between different national centres shall utilize site-specific resources like biobanks and clinical studies for sharing and gainful networking of individual core areas in biomarker analysis. Joint data management and harmonisation of data assessment as well as best practice characterisation of patients with new imaging technologies shall optimize quality of marker validation. Results will be published in scientific journals. Physicians and patients will be informed about the new biomarkers and their relevance in appropriate clinical and patient oriented literature and media.

Bundesministerium für Bildung und Forschung Federal Ministry of Education and Research
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